Der Goldschatz von Gallehus bei Tondern

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Die junge Klöpplerin Kirsten Svendsdatter stolperte 1639 auf einem Feld in Gallehus, nördlich von Møgeltønder, über einen Goldschatz: ein 71 cm langes, 3 kg schweres Goldhorn, das aus der Erde ragte. Fast 100 Jahre später fand Bauer Erik Lassen auf dem gleichen Feld ein kleineres, 3,5 kg schweres Goldhorn. Die wertvollen, mit nordischen Runen versehenen Trink- oder Blashörner stammen aus dem 5. Jh. und waren vermutlich Opfergaben. 1802 stahl sie ein Goldschmied aus der Kunstkammer auf Schloss Christiansborg und schmolz sie ein - ein Drama, denn die Funde gelten als die bedeutendsten der dänischen Frühgeschichte! Präzise Zeichnungen erlaubten es, dass Kopien aus vergoldetem Silber gefertigt werden konnten. Die feinen Nachbildungen kannst Du unter anderem auf Schloss Schackenborg und im Museum Sønderjylland bewundern.

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