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Nach der Volksabstimmung 1920 verlief die Grenze in diesem Bereich entlang der Krusau, und der Grenzübergang lag 200m nördlich von hier. Im selben Jahr wurde das durch die Krusau geteilte Fabrikgelände der Kupfermühle komplett Deutschland zugeschlagen und im Ausgleich die Grenze bei Kruså 500m nach Süden verlegt. Der deutsche Zoll begnügte sich anfangs mit einer provisorischen Bretterbude, bis 1923 ein moderner Neubau kam. Die Dänen richteten sich im alten Krug „Weidmannsruh“ ein. Erst 1956 wurden standesgemäße Abfertigungsgebäude für den deutschen und den dänischen Zoll errichtet. Immerhin passierten zu dieser Zeit schon jährlich über eine Million Motorfahrzeuge diesen Grenzübergang. Zur Kontrolle an der Grenze musste man aussteigen: die Abfertigung fand nur in den Gebäuden statt. Erst ab 1962 standen die Grenzer an den Fahrbahnen – aber nur im Sommer. 1966 kamen schließlich die Kontrollhäuschen an den Fahrbahnrand. Mit dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens am 25. März 2001 hatte der Grenzübergang Kupfermühle/Kruså ausgedient.