Duborg Skolen (Dänische Schule)
Die dänische Kultur gehört zu Flensburg. Auch die dänischen Schulen. Die Duborg Skolen wurde direkt nach der Volksabstimmung zur deutsch-dänischen Grenzziehung (1920) gegründet. Der Unterricht startete in einer Wohnung. Ab 1922 wurde das Schulgebäude errichtet. Architektonisch steht es in der Tradition des „Bedre Byggeskik“, der dänischen Variante des Heimatschutzstils. 1924 startet der Schulbetrieb. Anfangs unterstellte Flensburgs Oberbürgermeister Hermann Todsen, dass dort „Feinde Deutschlands“ heranwüchsen. Diese Vorbehalte sind längst Vergangenheit. Heute lernen an der Schule über 600 Schüler*innen aus der dänischen Minderheit. Zur Abifeier ziehen sie, ausgestattet mit Studentenmützen, durch die Stadt. Einige springen auch ins Fördebecken, in dem danach der ein oder andere Hut schwimmt.





