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title: "Die Wälder von Aabenraa"
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description: "Die W&auml;lder um Aabenraa erstrecken sich &uuml;ber eine Gesamtfl&auml;che von etwa 1.400 Hektar, die haupts&auml;chlich im Staatsbesitz sind. Die W&auml;lder in Aabenraa bestehen haupts&auml;chlich aus Laubb&auml;umen wie Buche, Eiche und Esche, w&auml;hrend es auch kleinere Best&auml;nde von Tannen gibt. Die W&auml;lder umgeben die Stadt wie ein gr&uuml;ner G&uuml;rtel, der f&uuml;r Aabenraa sehr charakteristisch ist. Die Landschaft um Aabenraa ist eine sogenannte Mor&auml;nenlandschaft, die w&auml;hrend der letzten Eiszeit vor etwa 12.000 bis 15.000 Jahren entstand. Das Landschaftsbild wird von den Fjorden dominiert, die sich als Trogt&auml;ler formen. Je n&auml;her man Aabenraa kommt, desto mehr teilen sich diese in kleinere Trogt&auml;ler mit steilen H&auml;ngen und Schmelzwasserschluchten auf. Der Boden besteht haupts&auml;chlich aus Lehm. Aufgrund der lehmigen und steilen H&auml;nge war das Areal um Aabenraa schon immer von Wald bedeckt, da es nicht f&uuml;r landwirtschaftliche Zwecke genutzt werden konnte. Im Jahr 1641 erstellte der Kartograf Johannes Mejer eine Karte von Aabenraa. Eine Karte, die bis heute die gleiche Ausdehnung der W&auml;lder in Aabenraa zeigt. Allerdings sehen die W&auml;lder heute anders aus als damals. Es wurden insbesondere Eichen f&uuml;r die Schiffbauindustrie angebaut, die Aabenraa zwischen 1700 und 1800 pr&auml;gte. Bis zum 1900 wurden die W&auml;lder von Schweinen und Vieh beweidet, was zu einem offenen Waldbild f&uuml;hrte. Heutzutage werden die W&auml;lder so bewirtschaftet, dass sie sich selbst erneuern. Tannen gedeihen auf dem lehmigen Boden nur sp&auml;rlich, daher gibt es keine gro&szlig;en Fichtenw&auml;lder in der Landschaft. Die wenigen Fichtenfl&auml;chen werden jedoch aus Gr&uuml;nden der Vielfalt der W&auml;lder und des Vogel- und Tierlebens erhalten. Die W&auml;lder beherbergen etwa 80 Vogelarten, wobei besonders der Rabe hervorsticht. In der Umgebung von Aabenraa finden Sie W&auml;lder wie J&oslash;rgensg&aring;rd Skov, N&oslash;rreskov, Rise Skov, Langbjerg Skov, S&oslash;st Skov, Hjelm Skov, S&oslash;nderskov, &Aring;rup Skov und Vestermark. J&oslash;rgensg&aring;rd Skov liegt auf der nord&ouml;stlichen Seite von Aabenraa und hat steile H&auml;nge, die bis zum Fjord hinabreichen. In der s&uuml;d&ouml;stlichsten Ecke des Waldes befindet sich der Strand von &Aring;b&aelig;k mit guten Badem&ouml;glichkeiten und einer sch&ouml;nen Aussicht auf das Wasser. N&oslash;rreskov im Norden von Aabenraa ist ein beliebter Hundewald. Vom Galgebakken, wo die letzte Hinrichtung Ende des 18. Jahrhunderts stattfand, hat man einen sch&ouml;nen Blick &uuml;ber die Stadt. Im Wald finden sich auch &Uuml;berreste eines milit&auml;rischen Schie&szlig;platzes aus dem 19. Jahrhundert. Rise Skov westlich von Aabenraa ist gepr&auml;gt von seiner h&uuml;geligen Landschaft mit abwechslungsreicher Natur. Hier findet man Seen, Flusst&auml;ler, unber&uuml;hrte W&auml;lder und Weiden mit weidenden Tieren. Langbjerg Skov im westlichen Teil von Aabenraa liegt auf einem H&uuml;gel zwischen zwei Trogt&auml;lern. Die tiefe Schlucht zwischen Nym&oslash;lle und &Oslash;en verbindet die T&auml;ler. Am Grund der Schlucht verl&auml;uft die Slotsm&oslash;lle&aring;. S&oslash;st Skov westlich von Aabenraa erstreckt sich &uuml;ber 78 Hektar. Im n&ouml;rdlichen Teil des Waldes trennt der M&oslash;lle&aring; den Rise- und den S&oslash;st Skov. Der Fluss verl&auml;uft parallel zur alten Eisenbahnstrecke zwischen Aabenraa und R&oslash;dekro. Hjelm Skov im westlichen Aabenraa wurde von den B&uuml;rgern der Stadt immer rege genutzt. Der Wald bietet unter anderem zwei Wanderwege, einen Parkplatz und einen Waldspielplatz. Bei Kongens Forh&oslash;jning erz&auml;hlt die Sage, dass Valdemar der Siegreiche nach der Eroberung Estlands im Jahr 1219 mit der Dannebrog-Fahne an Land ging. S&oslash;nderskov im s&uuml;dlichen Aabenraa hat ein besonders steiles und h&uuml;geliges Gel&auml;nde mit kleinen B&auml;chen und Schluchten. Im Wald findet man die Quellen Hjortekilde und Helligkilde, die fr&uuml;her die Farversm&oslash;lle-Wasserm&uuml;hle mit Wasser versorgten. &Aring;rup Skov s&uuml;dlich von Aabenraa geh&ouml;rte einst zum S&oslash;g&aring;rd-Gut, das im Mittelalter der Adelsfamilie Ahlefeldt geh&ouml;rte. Der Wald wurde vor allem als Jagdrevier genutzt. Am Drageb&aelig;nken hat man einen herrlichen Blick &uuml;ber den Fjord bei Aabenraa. Vestermark im westlichen Aabenraa grenzt an den Hjelm Skov an und ist sehr h&uuml;gelig. Hier findet man unter anderem eine mittelschwere Mountainbike-Strecke von 8,4 km. Parkpl&auml;tze befinden sich an der Enemarksvej."
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Die Wälder von Aabenraa
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- Naturschutzgebiet / Naturpark

Hjelm Skov - sti

Hjelm Skov - sti 2

Hjelm Skov - træfigur

Hjelm Skov - kort

Erkunde die Wälder von Aabenraa - hier findest du hügelige Landschaften, vielfältige Natur, Wander- und Fahrradwege.

Die Wälder um Aabenraa erstrecken sich über eine Gesamtfläche von etwa 1.400 Hektar, die hauptsächlich im Staatsbesitz sind. Die Wälder in Aabenraa bestehen hauptsächlich aus Laubbäumen wie Buche, Eiche und Esche, während es auch kleinere Bestände von Tannen gibt. Die Wälder umgeben die Stadt wie ein grüner Gürtel, der für Aabenraa sehr charakteristisch ist.

Die Landschaft um Aabenraa ist eine sogenannte Moränenlandschaft, die während der letzten Eiszeit vor etwa 12.000 bis 15.000 Jahren entstand. Das Landschaftsbild wird von den Fjorden dominiert, die sich als Trogtäler formen. Je näher man Aabenraa kommt, desto mehr teilen sich diese in kleinere Trogtäler mit steilen Hängen und Schmelzwasserschluchten auf. Der Boden besteht hauptsächlich aus Lehm. Aufgrund der lehmigen und steilen Hänge war das Areal um Aabenraa schon immer von Wald bedeckt, da es nicht für landwirtschaftliche Zwecke genutzt werden konnte.

Im Jahr 1641 erstellte der Kartograf Johannes Mejer eine Karte von Aabenraa. Eine Karte, die bis heute die gleiche Ausdehnung der Wälder in Aabenraa zeigt. Allerdings sehen die Wälder heute anders aus als damals. Es wurden insbesondere Eichen für die Schiffbauindustrie angebaut, die Aabenraa zwischen 1700 und 1800 prägte. Bis zum 1900 wurden die Wälder von Schweinen und Vieh beweidet, was zu einem offenen Waldbild führte. Heutzutage werden die Wälder so bewirtschaftet, dass sie sich selbst erneuern. Tannen gedeihen auf dem lehmigen Boden nur spärlich, daher gibt es keine großen Fichtenwälder in der Landschaft. Die wenigen Fichtenflächen werden jedoch aus Gründen der Vielfalt der Wälder und des Vogel- und Tierlebens erhalten. Die Wälder beherbergen etwa 80 Vogelarten, wobei besonders der Rabe hervorsticht.

In der Umgebung von Aabenraa finden Sie Wälder wie Jørgensgård Skov, Nørreskov, Rise Skov, Langbjerg Skov, Søst Skov, Hjelm Skov, Sønderskov, Årup Skov und Vestermark.

**Jørgensgård Skov** liegt auf der nordöstlichen Seite von Aabenraa und hat steile Hänge, die bis zum Fjord hinabreichen. In der südöstlichsten Ecke des Waldes befindet sich der Strand von Åbæk mit guten Bademöglichkeiten und einer schönen Aussicht auf das Wasser.

**Nørreskov** im Norden von Aabenraa ist ein beliebter Hundewald. Vom Galgebakken, wo die letzte Hinrichtung Ende des 18. Jahrhunderts stattfand, hat man einen schönen Blick über die Stadt. Im Wald finden sich auch Überreste eines militärischen Schießplatzes aus dem 19. Jahrhundert.

**Rise Skov** westlich von Aabenraa ist geprägt von seiner hügeligen Landschaft mit abwechslungsreicher Natur. Hier findet man Seen, Flusstäler, unberührte Wälder und Weiden mit weidenden Tieren.

**Langbjerg Skov** im westlichen Teil von Aabenraa liegt auf einem Hügel zwischen zwei Trogtälern. Die tiefe Schlucht zwischen Nymølle und Øen verbindet die Täler. Am Grund der Schlucht verläuft die Slotsmølleå.

**Søst Skov** westlich von Aabenraa erstreckt sich über 78 Hektar. Im nördlichen Teil des Waldes trennt der Mølleå den Rise- und den Søst Skov. Der Fluss verläuft parallel zur alten Eisenbahnstrecke zwischen Aabenraa und Rødekro.

**Hjelm Skov** im westlichen Aabenraa wurde von den Bürgern der Stadt immer rege genutzt. Der Wald bietet unter anderem zwei Wanderwege, einen Parkplatz und einen Waldspielplatz. Bei Kongens Forhøjning erzählt die Sage, dass Valdemar der Siegreiche nach der Eroberung Estlands im Jahr 1219 mit der Dannebrog-Fahne an Land ging.

**Sønderskov** im südlichen Aabenraa hat ein besonders steiles und hügeliges Gelände mit kleinen Bächen und Schluchten. Im Wald findet man die Quellen Hjortekilde und Helligkilde, die früher die Farversmølle-Wassermühle mit Wasser versorgten.

**Årup Skov** südlich von Aabenraa gehörte einst zum Søgård-Gut, das im Mittelalter der Adelsfamilie Ahlefeldt gehörte. Der Wald wurde vor allem als Jagdrevier genutzt. Am Dragebænken hat man einen herrlichen Blick über den Fjord bei Aabenraa.

**Vestermark** im westlichen Aabenraa grenzt an den Hjelm Skov an und ist sehr hügelig. Hier findet man unter anderem eine mittelschwere Mountainbike-Strecke von 8,4 km. Parkplätze befinden sich an der Enemarksvej.

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