Das Butterland Angeln

Redaktioneller Artikel
Heute heißt es: die gute Butter aus Irland. Früher sagte man: die gute Butter aus Angeln. In der Region zwischen Flensburger Förde und Schlei wurden „Angler Rinder“ gezüchtet. Eine Rasse, die heute vom Aussterben bedroht ist, lieferte damals eine besonders fettreiche Milch, die sich sehr gut zur Butterherstellung eignete. Die Qualitätsbutter aus Angeln wurde in den 1930er Jahren sogar über den Postversand vermarktet. Sie ging nach Berlin, Dresden und Köln. Bestellt wurde über Postkarten. Hofbesitzer Las Christesen war einer der Ersten, der sein Drehbutterfass mit Wasserkraft antrieb. Eine Rekonstruktion der historischen Buttermühle ist heute im Landschaftsmuseum Angeln in Unewatt zu sehen.

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© Landschaftsmueum Angeln /Unewatt, Landschaftsmuseum Angeln/Unewatt | CC-BY
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