Ostseefischerei damals und heute

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25. Dezember 2025
ie Ostseefischerei im Grenzgebiet zwischen Dänemark und Schleswig-Holstein hat eine lange Tradition. Mit kleinen Booten rudern die Männer in Küstennähe und fangen mit handgeknüpften Netzen vor allem Hering und Dorsch. Sogenannte Fischfrauen verkaufen den Fang auf dem Markt.  
In ihrer Blütezeit um 1900 spielt die Vollerwerbsfischerei in vielen Ostseehäfen für die Versorgung der Bevölkerung eine bedeutende Rolle. Dank Eisenbahn und neuartiger Kühlmöglichkeiten können Fische zunehmend auch ins Binnenland transportiert werden.  
Nach und nach werden auf See immer größere Fischtrawler mit modernen Fanggeräten und Kühlsystemen eingesetzt. Per Knopfdruck wird die Ware direkt von Bord online auf einer Fischbörse verkauft. Heute bedrohen steigende Kosten und Fangbeschränkungen die Existenz vieler Fischer. Vom Fischfang können nur noch wenige leben.

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© Flensburger Schifffahrtsmuseum
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